Heldentelefon Teil 1: Das HTC Hero

Aufmerksamen Lesern wird es nicht entgangen sein dass ich inzwischen
Der Hero sieht nicht nur schick aus – es ist gänzlich in weiß, silbern und schwarz gehalten – sondern besticht durch seine Einfachheit und sein recht schlichtes Design. Es hat nämlich bis auf ein paar kleine recht selbsterklärende Tasten ein großes berührungsempfindliches Touch-Display und eine transparenten Trackball welcher auch gerne mal weiß pulsiert. So weit wie Apple hat HTC das Vereinfachen leider nicht getrieben. Von den sechs Tasten hätte man durchaus drei Tasten weglassen können ohne die User Experience zu gefährden.
Es ist ein Android-Handy (Version 1.5) (Wikipedia-Artikel über Android) was bedeutet dass man das Ding ganz einfach auf dem Android Market selber erweitern kann. Mit apk-Dateien geht das auch manuell. Was ich auch
Schwierigkeit trat auf als ich das Telefon einrichten wollte – ich bekam die Akkufachabdeckung nur recht schwer auf. Da das Gerät zu einem großen Teil aus Kunststoff hergestellt ist befürchtete ich einen Bruch und ging nur sehr vorsichtig zu werke. Inzwischen geht das aber ganz gut. Zum Wechseln der Speicherkarte muss man den Akkufachabdeckung öffnen, das Telefon aber nicht ausschalten. Wozu man allerdings häufiger die Speicherkartet wechseln sollte weiß ich nicht. Schließlich verbindet sich das Hero leicht per USB-Verbindung, Bluetooth oder WLAN mit vorhandenen Geräten.
Hinten hat es unten einen Knick der auf den ersten Blick etwas befremdlich wirkt da er sich weder oben wiederholt noch so rund ist wie beim iPhone. Das scheint etwas komisch, lässt das Gerät aber besser in der Hand liegen.

Bevor ich allerdings hier jedes Detail beschreibe lieber eine Aufzählung der Dinge welche mir aufgefallen sind. Allgemein Besprechungen gibt es bei den üblichen Verdächtigen wie zum Beispiel engadget, areamobile oder chip. Daher hier nur ein paar Dinge welche mir aufgefallen sind.
Weiteres – insbesondere über die zusätzlichen Apps welche ich nutze – in einem weiteren Artikel.
Die Nutzung und Usability ist viel stringenter als bei vielen normaleren oder auch älteren Telefonen. Allerdings reicht sie auch hier lange nicht an das seit Jahrzehnten weiterentwickelte und bewährte Konzept von Apple heran. Manche Einstell-Dialoge sind doch anders gestaltet und auch die Navigation weicht hin und wieder vom bekannten Schema ab. Schön wäre da sicher ein wenig weiter gedachte Usability um es noch ein wenig besser zu machen. Irgendwo las ich sogar noch das englische Wörtchen „of“ was aber praktisch nicht auffällt. Die Idee mit den Anwendungen durch Fremdanbieter ist gut da man dadurch für jede mitgelieferte Anwendungen ggf. etwas Besseres finden kann. Falls Programmierfähigkeiten vorhanden sind schreibt man die Anwendung einfach selber. Wirkliche Fehlfunktionen oder gar Abstürze habe ich nicht beobachten können.
Ganz selten erschien allerdings wenig nachvollziehbar das Wetter-Widget.
Ein echtes Ärgernis ist die Kamera. An sich schick gemacht schießt die 5 MP-Kamera am Tage ganz gute Bilder, wenn auch manchmal mit einem leichten Blaustich welcher sich fix automatisch korrigieren lässt. Wo sie kläglich versagt ist beim Zoomen. Den Zoom sollte man am besten niemals betätigen und lieber hinterher am Rechner den passenden Ausschnitt wählen und ggf. vergrößern. Was ich auch bei diesem Handy kläglich vermisse ist ein Fotolicht. Man kann also bei wenig Licht auch keine guten Fotos machen da nicht einmal ein Blitz vorhanden ist. Irgendwie scheine ich immer die Modelle ohne Licht zu bekommen.
Später mehr über dieses Mobile. Stay tuned!
Dagger am 28. Sep, 22:15 in Life & Style



















