Auf der Jagd nach Mister X

Die Jagd beginnt! Standesgemäß natürlich online. Aber auch wieder nicht sondern ganz real. Und da kann einem schon einmal die Puste ausgehen. Aber von vorne.
Weber Shandwick hatten zusammen mit den Deutsche Telekom Laboratories und der Uni Bonn zu einem Presse Event der ganz besonderen Art geladen. Es ging darum das Spiel Jagd nach Mister X – besser bekannt als Scotland Yard – auf dem Mobile vorzustellen. Der Trend geht zur Verquickung von mobile Gaming und local based Services. Also Spielen unterwegs in Bezug zum Ort an dem man sich gerade aufhält. Die virtuelle und die reale Welt verschmelzen dabei zu einer neuen Welt. Aus den Möglichkeiten moderner Smartphones und Spielen der realen Welt entsteht der Ansatz des Adaptive mobile Gaming. Dabei spielen für den Benutzer Dinge wie eine kontextsensitive Benutzerschnittstellen und In-Spiel Kommunikation eine Rolle. Das Spiel funktioniert nur wenn alle Detektive zusammen arbeiten und gemeinsam Mister X Jagen. Es ist eigentlich überall spielbar und man bleibt trotzdem individuell in seiner Bewegung.
Nach einer kleinen Einweisung bei dem ich @Tristessedeluxe wieder erkannte und @Patmo traf ging es auch schon los. Nach Berlin kommt man sobald man nach draußen geht. war die Aussage. Jeder Teilnehmer wurde mit einem tollen Handy – dem HTC Hero – ausgestattet, es wurden Team gebildet und bunte Mützen aufgesetzt. Selbstverständlich war meine Mütze rot. Team ROT! Hatte Mr. X sogar einmal nur ganz knapp verfehlt wie man hier sehen kann.
Miste X hat natürlich Vorsprung vor allen anderen und kann auf dem Handy Display beobachten wo sich seine Verfolger befinden. Das funktioniert recht gut über GPS solange man sich im Freien bewegt. Gebäude waren daher tabu. Wie auch Verkehrsmittel. Man stelle sich vor es bleibt mal ein Bus liegen oder die Bahn wird bestreikt.
Wir jagen also alle Mister X hinterher der sich wie im Original nur zu bestimmter Zeit zeigt. Dazu gibt es Extras zum aufsammeln wie Nebelkerzen welche die Karte verschleiern oder Screamer welche aus jedem Telefon einen gellenden Schrei ertönen lassen. Die Detektive können sich natürlich auch per Telefonkonferenz unterhalten. Mister X hält dagegen aber auch ein probates Mittel bereit.

Die Umwelt ganz ausblenden wie es auf manchen Web 2.0 Veranstaltungen manchmal den Anschein hat funktioniert dabei nicht. Man muss immer auch die anderen und seine Umgebung im Blick haben. Zusätzlich zum Blick auf das Handy Display. Das Spiel ist bei mir auch gleich mal abgestürzt. Das machte aber nichts. Einfaches neu startet genügte und ich war wieder dabei. Ansonsten fügt sich das Spiel und seine Bedienung recht gut in das von mir gewohnte HTC Hero ein. Ich kam damit sogar als Kritischer Beobachter sofort zu Recht. Insgesamt ein ziemlich kurzweiliges Spiel was manchmal in echte Hetze ausartet. Ob es wirklich Zufall war das bei Spielende ein großes Polizeiauto mit Blaulicht am Potsdamer Platz hielt?
Zwar ist die Suche nach Mister X im Moment noch als Konzeptstudie zusehen. Ab Ende des Jahres soll das Spiel aber – vermutlich sogar kostenfrei – auf Android Geräten und natürlich dem iPhone zu haben sein. Ich bin gespannt was auf uns zu kommt. Vorstellen kann ich mir durchaus mit Freunden, Followern oder einfach lustigen Leuten sich regelmäßig zu treffen und einen Spielnachmittag einzulegen. Man ist draußen, bewegt sich und die soziale Komponente kommt kaum zu kurz. Also nichts für
Neben weiterer Presse war ich die Berliner Morgenpost vr Ort und widmete dem Ganze einen Artikel mitVideo und Bildern. Von Weber Shandwick haben wir in den nächsten tagen übrigens noch Spannendes zu erwarten. Kleiner Tipp: Es wird hier etwas zu gewinnen geben.
Dagger am Mittwoch, 18. November 2009, 21:12 in Life & Style









