Twittelesung im nbi / Kulturbrauerei
Voller Eingang vor dem nbi in der Kulturbrauerei. Es wird an der Einlasskontrolle der eigene Nick mit den Kommentaren auf der Seite der Twitterlesung verglichen. Zum Glück bin ich noch mit dabei. Um kurz vor 20 Uhr setzen sich die ersten Rezipienten und ich in den kleinen Saal. Sascha Lobo kämpft noch um kurz nach 20 Uhr mit einer Steckerleiste. Aber keine Hektik. Wir warten aufs Christkind den Beginn der Lesung. Auf gemütlichen grünen Plastikstühlen aus dem letzten Jahrhundert - zumindest sahen sie so aus - sitze ich in der zweiten Reihe. Lustigerweise gab es zur Abwechslung für jeden Gast ein paar Zettel zum analogen twittern. Zwar hatte ich keinen Kugelschreiber dabei, aber zum Glück gibt es ja Follower. Und solche die es vielleicht werden wollen. Schon wird aus Platzgründen die erste Reihe besetzt. Seitlich zeigt eine Twitterwall die Ergüsse von anwesenden und nichtanwesenden Twitterern an. Johnny will immer noch mehr iInteressierte ins nbi lassen als bisher den kleinen Raum sowieso mehr als gut ausfüllen. Draußen scheint erbarmungslos die Sonne bei 30° und hier geht alles nur ums Internet. Kurz nach halb neun. Man fragt sich ob Twitter heute mal wieder down sein wird. Das wäre fatal tritt aber unglaublicher Weise nicht ein. Und dann geht es auch schon los. Um 20:35 werden de ersten Worte zum lang erwarteten 140 Zeichen-Thema gesprochen. Johnny erklärt Twitter und warum es tolle moderne Kommunikation ist. Dann kommen PickiHH und Sascha welche einen Lacher nach dem anderen bringen. Sehr spaßig das Ganze.
Nach der Pause der Schock. Ich sitze inzwischen - ein reger Platzwechsel dank freier Sitzwirtschaft ging dem vorraus - neben den einzigen (?) Nichttwitterern welche sich aber doch zumindest ein wenig amüsierten. Die Brillanz der Vorträge ließ in der zweiten Hälfte etwas nach. Genau wie die Konzentration der Anwesenden im mehr als vollen Raum. Vielleicht ist es nicht der beste Einfall 140 Zeichen totzureden und jemandem seinen eigeen Tweets vorlesen zu lassen. Obwohl ich die Idee des Twitterarischen Quartetts an sich gut fand. So vieles an Interpretationsmöglichkeiten.
Insgesamt doch eine schöne Leben 2.0-Veranstaltung bei der auch die Offlinekontakte nicht zu kurz kamen. Fein gemacht und mehr davon.
Gerade kam per Twitter rein dass man sich auf Hobnox schon die Einleitung von Johnny anschauen kann.
Nachtrag:
Bei Hobnox gibt es eine essentielle Sendung über die Twitterlesung.
Nach der Pause der Schock. Ich sitze inzwischen - ein reger Platzwechsel dank freier Sitzwirtschaft ging dem vorraus - neben den einzigen (?) Nichttwitterern welche sich aber doch zumindest ein wenig amüsierten. Die Brillanz der Vorträge ließ in der zweiten Hälfte etwas nach. Genau wie die Konzentration der Anwesenden im mehr als vollen Raum. Vielleicht ist es nicht der beste Einfall 140 Zeichen totzureden und jemandem seinen eigeen Tweets vorlesen zu lassen. Obwohl ich die Idee des Twitterarischen Quartetts an sich gut fand. So vieles an Interpretationsmöglichkeiten.
Insgesamt doch eine schöne Leben 2.0-Veranstaltung bei der auch die Offlinekontakte nicht zu kurz kamen. Fein gemacht und mehr davon.
Gerade kam per Twitter rein dass man sich auf Hobnox schon die Einleitung von Johnny anschauen kann.
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