Der Fall Net Mobile AG – Spam per Telefon
Opfer von Telefonspam? Kann man schneller werden als man denkt. Und ich meine nicht die Unmengen an Cold Calls welche von mehr oder weniger windigen Firmen ausgehend überall in Deutschland die Telefone klingeln lassen und Versicherungs- oder anderer Produkte an die Frau und den Mann bringen wollen. Hier geht es um Betrug – nicht gerade ein Kavaliersdelikt.
In Communities wie MySpace, wer-kennt-wen.de, My Video oder auch den Lokalisten aber auch in Single- oder Kontaktbörsen werden die Nutzer und Vorspiegelung falscher Tatsachen angeschrieben – sei es in ihrem Briefkasten dort oder gleich in ein vorhandenes Gästebuch. Nicht etwa die übliche Art. Es werden auch keine Konkurrenzseiten oder teure Telefonnummern angegeben. Neben reichlich Mühe mit dem Profil wird einen normale Nummer hinterlassen an die man sich wenden kann um die jeweilige Person vermeidlich näher kennenzulernen. Manchmal folgt auch noch eine zweite normale Nummer – angeblich sei die andere Nummer veraltet. Bis hierher nichts Aufregendes. Und nichts was mit hohen Kosten verbunden wäre.
Im Laufe der Konversation folgt meist schnell der Umschwenk auf einen fünfstellige Sonderrufnummer über welche sogenannten Premium Dienste angeboten werden– zum Beispiel die 86600. Eine Kurzmitteilung an solche Nummern wird dann richtig teuer. Bis 1,99€ pro SMS. Manche Nutzer bemerken dies nicht da die Mitteilungen weiterhin in einem recht persönlichen Stil geschrieben werden. Es folgt auch eine Aufforderung an die Nummer STOP zu senden damit keiner weiteren Kurzmitteilungen eintreffen. Dies soll aber keinen Erfolg bringen. Ganz egal was man unternimmt, die Werbe-SMS gehen erst einmal weiter.
Schnell hatte ich auch meinen Netzbetreiber an der Hand welcher allerdings meiner Auforderung alle fünfstelligen Nummern oder auch nur diese eine Nummer zu sperren nicht nachkommen wollte. Der Mann am anderen Ende der Leitung wollte mir lieber etwas verkaufen. So nicht, e+! Ich bin sowieso im Moment nicht allzu gut auf euch zu sprechen. Ihr müsst euch schon etwas mehr anstrengen.
Eine Einzelne Nummer zu sperren würde auch nicht viel bringen. Üblicherweise werden entsprechende Nummern gleich blockweise vergeben und ggf. die Nummern Gewinn bringend verkauft. Allerdings gibt es auch Hinweise dass ein Kontakt positiv wirken kann und man von der Firma welcher die Nummern zugeteilt werden keine Kurzmitteilungen mehr erhält. Das probiere ich morgen mal aus. Denn trotz Verhaltenskodex wurde mir von meinem Mobilfunkprovider gesagt dass die Firma Net Mobile AG – die Besitzerin der Nummer 86600 und noch vieler anderen Nummern – davon ausgeht mit mir einen Vertrag zu haben. Dass wüste ich aber! Die Firma Net Mobile AG kann man übrigens auch so erreichen:
net mobile AG
Zollhof 17
40221 Düsseldorf
Telefon: +49 211 97 02 0-0
Telefax: +49 211 97 02 0-999
Mail: service@net-m.de, info@net-m.de
Das probiere ich morgen. Herausgefunden über die Seite mit einer Auflistung aller Anbieter von Premium Diensten bei E plus. Das funktioniert natürlich auch bei anderen Anbietern wie T-Mobile.
Bei der Bundesnetzagentur gibt es immerhin auch Hinweise zum Verhalten und ein Formular mit dem man sich dort über die werbende Firma beschweren kann. Habe ich gerade gemacht. Neben der 8660 gehören dazu ja noch die beiden Nummern
+49 177 17 84 50 5 und
+49 175 12 60 51 9.
Wie nachzulesen wird über solche Nummern wohl auch sexuell belästig (INA Service GmbH mit der 26688). Und vielleicht noch ein Zitat eines Software-Entwicklers:
Die Software läuft in Callcentern, in denen Angestellte sich in Singlebörsen oder ähnlichen "Diensten" als normale User ausgeben und ahnungslose Trottel dazu animieren, teure SMS zu verschicken. Darum auch die schnellen Antwortzeiten, weil die angeblichen Singles nämlich am PC in ein Eingabefeld tippen und nicht auf dem Handy.
Die Software speichert den kompletten Verlauf der SMS-Konversation, so dass jederzeit ein anderer Callcenter-Agent die Unterhaltung weiterführen kann, indem er die Historie liest und sich als die entsprechende Person ausgibt.
Dabei gibt es dann "Timeouts", nach denen jemand erneut animiert wird, wenn er eine Weile nicht geantwortet hat. Manche tappen rein, weil sie das Gegenüber für echt halten und sind so ein ums andere Mal wieder x EUR los für jede SMS.
Zu einem Date kommt es dabei aber nie!
Nochmals der Hinweis dass so etwas nicht nur Singlebörsen betrifft sondern in leicht abgewandelter Form in den unterschiedlichsten Communities anzutreffen ist.
In Communities wie MySpace, wer-kennt-wen.de, My Video oder auch den Lokalisten aber auch in Single- oder Kontaktbörsen werden die Nutzer und Vorspiegelung falscher Tatsachen angeschrieben – sei es in ihrem Briefkasten dort oder gleich in ein vorhandenes Gästebuch. Nicht etwa die übliche Art. Es werden auch keine Konkurrenzseiten oder teure Telefonnummern angegeben. Neben reichlich Mühe mit dem Profil wird einen normale Nummer hinterlassen an die man sich wenden kann um die jeweilige Person vermeidlich näher kennenzulernen. Manchmal folgt auch noch eine zweite normale Nummer – angeblich sei die andere Nummer veraltet. Bis hierher nichts Aufregendes. Und nichts was mit hohen Kosten verbunden wäre.
Im Laufe der Konversation folgt meist schnell der Umschwenk auf einen fünfstellige Sonderrufnummer über welche sogenannten Premium Dienste angeboten werden– zum Beispiel die 86600. Eine Kurzmitteilung an solche Nummern wird dann richtig teuer. Bis 1,99€ pro SMS. Manche Nutzer bemerken dies nicht da die Mitteilungen weiterhin in einem recht persönlichen Stil geschrieben werden. Es folgt auch eine Aufforderung an die Nummer STOP zu senden damit keiner weiteren Kurzmitteilungen eintreffen. Dies soll aber keinen Erfolg bringen. Ganz egal was man unternimmt, die Werbe-SMS gehen erst einmal weiter.
Schnell hatte ich auch meinen Netzbetreiber an der Hand welcher allerdings meiner Auforderung alle fünfstelligen Nummern oder auch nur diese eine Nummer zu sperren nicht nachkommen wollte. Der Mann am anderen Ende der Leitung wollte mir lieber etwas verkaufen. So nicht, e+! Ich bin sowieso im Moment nicht allzu gut auf euch zu sprechen. Ihr müsst euch schon etwas mehr anstrengen.
Eine Einzelne Nummer zu sperren würde auch nicht viel bringen. Üblicherweise werden entsprechende Nummern gleich blockweise vergeben und ggf. die Nummern Gewinn bringend verkauft. Allerdings gibt es auch Hinweise dass ein Kontakt positiv wirken kann und man von der Firma welcher die Nummern zugeteilt werden keine Kurzmitteilungen mehr erhält. Das probiere ich morgen mal aus. Denn trotz Verhaltenskodex wurde mir von meinem Mobilfunkprovider gesagt dass die Firma Net Mobile AG – die Besitzerin der Nummer 86600 und noch vieler anderen Nummern – davon ausgeht mit mir einen Vertrag zu haben. Dass wüste ich aber! Die Firma Net Mobile AG kann man übrigens auch so erreichen:
net mobile AG
Zollhof 17
40221 Düsseldorf
Telefon: +49 211 97 02 0-0
Telefax: +49 211 97 02 0-999
Mail: service@net-m.de, info@net-m.de
Das probiere ich morgen. Herausgefunden über die Seite mit einer Auflistung aller Anbieter von Premium Diensten bei E plus. Das funktioniert natürlich auch bei anderen Anbietern wie T-Mobile.
Bei der Bundesnetzagentur gibt es immerhin auch Hinweise zum Verhalten und ein Formular mit dem man sich dort über die werbende Firma beschweren kann. Habe ich gerade gemacht. Neben der 8660 gehören dazu ja noch die beiden Nummern
+49 177 17 84 50 5 und
+49 175 12 60 51 9.
Wie nachzulesen wird über solche Nummern wohl auch sexuell belästig (INA Service GmbH mit der 26688). Und vielleicht noch ein Zitat eines Software-Entwicklers:
Die Software läuft in Callcentern, in denen Angestellte sich in Singlebörsen oder ähnlichen "Diensten" als normale User ausgeben und ahnungslose Trottel dazu animieren, teure SMS zu verschicken. Darum auch die schnellen Antwortzeiten, weil die angeblichen Singles nämlich am PC in ein Eingabefeld tippen und nicht auf dem Handy.
Die Software speichert den kompletten Verlauf der SMS-Konversation, so dass jederzeit ein anderer Callcenter-Agent die Unterhaltung weiterführen kann, indem er die Historie liest und sich als die entsprechende Person ausgibt.
Dabei gibt es dann "Timeouts", nach denen jemand erneut animiert wird, wenn er eine Weile nicht geantwortet hat. Manche tappen rein, weil sie das Gegenüber für echt halten und sind so ein ums andere Mal wieder x EUR los für jede SMS.
Zu einem Date kommt es dabei aber nie!
Nochmals der Hinweis dass so etwas nicht nur Singlebörsen betrifft sondern in leicht abgewandelter Form in den unterschiedlichsten Communities anzutreffen ist.
Dagger am Donnerstag, 26. März 2009, 00:39 in The World in my Eyes









