Berlin Web Week: BarCamp Berlin 3 und das Wochenende #barcampberlin3 #bcberlin3
Das war es also. Mein ganz persönliche Berlin Web Week. Krankheitsbedingt leider frühzeitiger beendet war sie bisher doch sehr schick. Was war geschehen?
Wie ich schon das ein oder andere Mal berichtet habe – und nicht nur ich, aber wen sollte ich da alles aufzählen – begann meine ganz persönliche Berlin Web Week letzte Woche mit dem Pre-Web 2.0 Expo Europe Drinkup am Dienstag. Enden sollte sie irgendwo zwischen Web 2.0 Expo, LateCrunch, den Mozilla Labs Hack Day oder auch dem ein oder anderen Essen. Ganz so weit bin ich nicht gekommen. Aber immer der Reihe nach.
Miss lifestream aka tinythoughts und andere luden per Facebook auf das Pre-Web 2.0 Expo Europe Drinkup ein. Der Abend wurde schon spät für mich. Was nicht nur an dem Kontingent Freigetränke lag. Bescherte aber einen Haufen neuer Kontakte. Wie das halt so ist im Web.
Am Donnerstag dann die zweite großartige Twitterlesung bei der @bjoerngrau, @bosch und @mspro auch ihre eigenen aber mehrheitlich die lustigen Tweets anderer Twitterer vorlasen. Dazu eine besinnliche Portion Twitkrit und Bier – ein schicker Abend. Der dann doch beim Cheeseburgerbrater am Hermannplatz endete. Aber: Wieder vor nachts um drei im Bett gewesen.


Das sollte am Freitag anders werden. Da eröffnete das BarCamp Berlin 3 – überall unter dem schicken Kürzel, Schlagwort, Hashtag, was eh alles dass selbe ist #bcberlin3 bekannt – mit einer Welcome Party in der Möbelfabrik das Wochenende und eine der größten Veranstaltungen der Berlin Web Week. Knapp 460 Gäste waren schon jetzt geladen. Ob die alle gleichzeitig in die
Das Großereignis der Woche – das BarCamp Berlin 3 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom – sollte beginnen. Und es begann mehr oder weniger pünktlich. Gerade noch rechtzeitig mitten in der Sessionplanung betrat ich das historische Gebäude welches früher eine Vermittlungsstelle – heute wahrscheinlich die größte Twitterwall ever (und das auch noch mobil) – beherbergt. Wirklich


So ging es dann nach einem kräftigen gesunden Frühstück irgendwo zwischen mymuesli, chocri, Brezeln, riesigem Obst und allerlei Schnittchenvariationen – nennen wir es Web 2.0-Frühstück – zu den Sessions. Mit nur kurzen Pausen waren die wenigen Toiletten zwar kaum für die knapp 700 Anwesenden ausgelegt. Viel interessanter waren doch die Vorträge und Diskussionen mit den Menschen an den Beamern und auf den Stühlen. Oder auf den Sitzkissen welche in der ruhigen Lounge auslagen und zum Verweilen und Chillen einluden.
Da eine sehr gute Freundin von mir an diesem Tage Geburtstag hatte ging ich vorzeitig und legte eine Feiersession ein. Anstatt dann aber noch wie vorgeschlagen tanzen zu gehen zog es mich zurück zu meinen Followern ins St. Oberholz. DEM Treffpunkt der digitalen Boheme welches die Night of the BarCamp beherbergte. Zu spät für einen Stempel kam ich dort an – Freigetränke waren auch aus, aber die brauchte ich an diesem Abend ja nicht mehr. Spielte doch zum Glück noch die Livemusik in Gestalt des Schönebergers der ja eigentlich in einem ganz anderen Kiez zu hause ist schick auf. Zum Glück fahren in Berlin die Bahnen der öffentlichen Verkehrsmittel in der Nacht durch. Was allerdings nicht auf die Wartezeiten schließen lässt.


Der Sonntag war schon eine Nummer entspannter und die paar Sessions nahm man bereitwillig mit. Ich schien fast einer der Ersten zu sein und genoss meinen Kaffe und die Sessionplanung. Am Samstag führte sie mich zum Beispiel zu einem schicken Lesezeichentool, SEO-Zeugs, CSS Frameworks oder auch einer Vorführung von Photosnyth und Popfly. Diesen Sonntag entschied ich mich fatalerweise für Twitter im Unternehmen welches ich schnell für einen Suche nach dem weißen Kaninchen in der Kuschelecke austauschte. Nicht alle Sessions sind halt supertoll. Besser war da schon die Session über Branding 2.0 von Johannes Kleske und Gerald Hensel – hat der seinen Twitteraccount aufgegeben oder bin ich nur uninformiert? – oder Simple Semantic Tagging und abschließend wieder großartig die Landing Page-Session von Marc Uhlig und Oliver Berger.


Zwar habe ich bei der Abschließenden Verlosung nichts gewonnen. Der letzte Gewinn war ein großes Sitzkissen welches eh nicht in meine Wohnung


Im Kleinen wie im Großen eine tolle Veranstaltung, schicke Leute, lecker Essen und super gelaufen. Habt ihr fein gemacht, BarCamp Berlin 3-Organisatoren.
Eine kurze Mahlzeit eingeschoben und weiter ging es in Sachen Internet – die Jahreshauptversammlung der pl0gbar Berlin war angesetzt. Wo? Natürlich im St. Oberholz. Eine tolle Sache dieses Internet. Da finden sich einfach ein Haufen Leute zusammen nur um einem zu zeigen wie man jetzt auch per WLAN twittern kann – die Welt ist ein Nest voller Spatzen. Schön war auch das. Schließlich waren die üblichen Verdächtigen anwesend welche man eh die letzten Tage andauernd sah.

Nur etwas müde machte ich mich abends gut gelaunt auf nach hause. Dann kam Montag.
Alle meine Fotos im flickr-Album inkusive Fotos der Sessions.
Die Slides der Sessions.
Nachtrag:
Das Interview:
Direktlink.
Dagger am 23. Okt, 23:55 in Triff das Internet



















