#rp09 re:publica ’09 – Tag Eins



Was für ein Ereignis. Gleich im Anschluss an die pl0gbar #16 gab es in Berlin drei volle Tage und Nächte lang eigentlich nur das Internet und Web 2.0 sowie die Themenbereiche welche auf der Agenda abgehandelt wurden. Die re:publica ’09 war das Großereignis schlechthin für all die Geeks und Nerds. Viel größer als beim letzten Mal (Tag eins, zwei und drei) schein es verteilten sie die Veranstaltungen dieses Jahr nicht nur auf die gemütliche Kalkscheune sondern auch auf den gut gefüllten Friedrichstadtpalast und den Media Centre. Die Treppe des Friedrichstadtpalastes wurde bei herrlich sonnigem Wetter natürlich ausgiebig zum socializing genutzt. Es war großartig so viele Leute aus dem realen Leben und dem Internet – Neudeutsch Follower – zu treffen. Zwar waren meine bestellten Visitenkarten noch nicht angekommen – dies sind sie immer noch nicht. Aber zum Glück hat ein schlauer Mensch das Poken erfunden und es wurde gepoked was das Zeug hielt. Zum Glück hatte ich mir dafür Urlaub genommen. Obwohl man die Zeit kaum als Urlaub bezeichnen konnte.
Morgens in etwa so früh raus wie an normalen Arbeitstagen und abends erst am nächsten Tag ins Bett. Von der Followerparty möchte ich gar nicht erst anfangen. Die kam erst später.
Die Keynote hielt John Kelly, der Gründer von mornigside-analytics.com – witziger weise Lacher erntend da die Präsentationssteuerung mit seinem iPhone nicht so wollte wie er. Für ihn waren Gemeinsamkeiten wichtiger als Unterschiede. Klingt gut, war aber auch so ziemlich das Einzige was ich aus der Keynote mit nahm. Shift happens eben. Die nächsten großen Vorträge brachten den Teilnehmern die internationale und in einem Panel die deutsche Blogszene näher. Das war nicht so ganz neu – aber auch nicht völlig uninteressant. Allgemein richteten sich die Vorträge auf dieser Bühne eher an den wissbegierigen Neuling des Webs.
Da es mit dem WLAN noch etwas dauerte war erst einmal Lunchtime in der Sonne angesagt.
Gemeinerweise wurde das allgemeine WLAN-Problem durch einen Bug in der Firmware der aufgestellten Bridges verursacht. Und was haben die Macher gemacht – Eine OpenSource-Firmware aufgespielt! J


Von der Podiumsdiskussion Medienwelt im Wandel erwartete ich schon ein wenig mehr als die Aussage dass es unheimlich viel Müll im Netz gäbe (Helmut Lehnert). Ist wohl wieder ein Fall für siehe oben. Peter Hogenkamp freut sich dass er Chef von 60 Journalisten ist – würde ich auch. Der Bericht über Musikblogs (Hypemachine von Anthony Volodkin ging auch eher so.
Da war die Gameshow re:search – Deutschland sucht mit Nilz Bokelberg sucht schon um einiges lustiger. Aber es ging ja auch dem Ende zu und in Richtung Party wo denn auch die fetten Brote als DJs auftreten. Vorher allerdings sammelten @darktwit und ich mehr als 20 Follower ein und stürmten den nächst
Eine Überraschung war Phillip welcher mit Botanifon eine Art Pflanzenversteher bastelt welcher – natürlich ganz Web 2.0-like – auch twittern kann.
Weitere Fotos in meinem flickr-Album zur re:publica ’09.


Dagger am Freitag, 10. April 2009, 16:37 in Triff das Internet










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