Die Triple-D-Tour – Dagger in Dortmund, Duisburg und Dinslaken – Teil 2
Teil 1 zum nachlesen.


Vorbei geht es an alten, sehr alten und neueren Sehenswürdigkeiten der Dortmunder Geschichte – typischerweise Kirchen und der alte Stadtkern drum herum. Klar habe ich mir erst einmal Geld und dann eine ordentliche Portion Pommes besorgt. Ganz entspannt am frühen Freitagnachmittag das Füllen der Fußgängerzone beobachtet und dem BVB-Fanshop einen erfolgreichen Besuch abgestattet. In Dortmund ist noch die Freiheit zu hause, direkt gegenüber dem markantesten Parkhaus am Platze.
Nach einer kleinen Fotosession und neuer Freunde ging es weiter quer durch das Ruhrgebiet nach Duisburg. Im Gegensatz zu dem Dortmunder Hauptbahnhof besticht der Bahnhof in Duisburg durch seine interessante Dachkonstruktion aus kleinen „Hallen“ über jedem Bahnsteig welche durch große Verstrebung mit entsprechenden Lüftungsmöglichkeiten miteinander verbunden sind. Oben beschreib ich schon den interessanten Weg zur U-Bahn. Beware oft he Bahnhof! Bei Freunden angekommen gönnten wir uns erst einmal ein freundliches Hövels aus der alten Heimat Dortmund und gingen damit zum entspannten Teil des Abends über. Dass bei meiner Ankunft gerade „mit Berlin“ telefoniert wurde sei hier nur am Rande erwähnt.
Wie mir vorher schon angekündigtmusstedurfte ich mich den Freuden eines Umzugshelfers hingeben und Freunden beim Umzug in Dinslaken weg von der großen Kirche hin in Richtung Duisburg helfen (Beweisfoto). Das neue Heim ist in einem Haus wo anscheinend der Nikolaus höchstpersönlich sein Sommer- oder Winterruhesitz hat. Das belegt jedenfalls ein authentisches Foto von ihm auf seinem Schlitten im Treppenhaus. Am selben Tage wurde der Geburtstag der Hausherrin Frau K. gefeiert auf welchem sie mit den goldenen Schuhen – in diesem Fall ganz sicher nicht von kosmar abgeschaut – herumtänzelte. Kaum waren die Schauer vorbei machte Herr M. den Grillmeister mit einer gewissen Eleganz wie sie so wohl nur im Ruhrgebiet zu finden ist. Von der Party gut gestärkt ging es für mich weiter in Richtung Duisburger Innenhafen welcher durch seine lange Geschichte seit 1200 und sein abendlich schickes Ambiente besticht. Schön stimmungsvoll gab es für mich eine Führung durch en Hafen mit anschließendem Cocktail schlürfen in einem der vollen Kneipe-Bar-Café-Kombinationen dort. Mit der letzten U-Bahn und einer Junggesellinenabschiedsrunde ging es später in den Landschaftspark Nord in welchem nicht nur das Stadtwerke Sommerkino sondern auch noch viele weitere Veranstaltungen – wie an diesem Abend eine Disco mit großem Strandfeeling– stattfinden. Wohlgemerkt nicht auf der grünen Wiese wo man tagsüber auch Gänse und Schafe sieht. Sondern mitten im ehemaligen Industriekomplex zwischen Gebäuden und Türmen aus Metall so groß wie .. wie .. Hüttenwerke eben sind. In diesem Fall 200 Hektar. Bier, und sei es noch so frisch gezapft, in Sinalco-Bechern geht aber gar nicht. Hier macht man was mit.


Zum Frühstück am nächsten Tag ging es dann in den durchaus interessanten Finkenkrug im Univiertel auf der anderen Seite der Bahnlinie. Ob der Zeit war mir trotz des enormen Bierangebotes nicht nach einem Hopfengetränk zur frühen Morgenstunde. Beim ersten Blick nach alter 68er-Kneipe ausschauend entpuppt sich die Location als halbe Spaßkneipe mit bunter Musikmischung (koRn zum Frühstück?) und ebenso buntem Ambiente mit einer Menge zum Anschauen und Genießen. Ganz gemütlich auch der Biergarten welcher sicher eine der Highlights des Ladens wie auch die Männertoiletten ist. Und ja, das Frühstück war Standard, lecker und ausreichend – es wurde fast alles umsonst nachgeliefert.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Bewegungen in Richtung Dinslaken welches ja auch einen enorm kleinen Bahnhof hat. Beinahe wäre ich nicht ausgestiegen weil der einzige Bahnsteig nicht größer als ein typischer S-Bahnsteig in Berlin ist. Die Bahnhofsvorhalle hatte gefühlt und quasi nachgewiesen nur die doppelte Größe meiner Wohnung und zwei von drei Fahrkartenautomaten waren defekt. In die Schalterhalle hatte ich mich dann doch nicht getraut und bin lieber auf ein leckeres Spaghettieis mit selbstgemachter Erdbeer- und Likörsoße in der Sonne essen gegangen. Beinahe verquatscht musste dann alles ganz schnell gehen. Innerhalb von Minuten sind wir am Duisburger Innenhafen vorbei zum Hauptbahnhof gefahren. In 3 Minuten kam mein Zug und ich hatte noch keine Fahrkarte. Auch hier waren zwei Drittel der Automaten kaputt. Wtf? Nach einem hektischen Hin und Her schaffte ich es doch in den Zug nach Dortmund – es war keiner der beiden Züge nach Berlin auf demselben Gleis vorher. Hier schien wieder die Sonne und das berühmte U zeigte sich mir in seiner ganzen Pracht neben dem Dortmunder Bahnhof.


Das Chaos der Rückfahrt ging im IC weiter. Durch Baustellen auf einen anderen Gleis geleitet stimmte der Wagenstandsanzeiger – der auf dem alten Gleis – nicht. Dem Zug fehlten Wagen und manche Wagennummern waren doppelt vergeben. Dass es da noch zu Verspätungen und Reservierungsbeschwerden kam verwundert kaum. Doch bin ich wieder gut in der Hauptstadt angekommen und erfreue mich an Erinnerungen an ein tolles Wochenende. Jederzeit wieder.
100 Jahre echte Liebe eben.
Ein paar Tage später bin ich mit einem alten Kumpel – welcher auch aus dem Ruhrpott stammt aber genau wie ich hier wohnt – in Berlin Kreuzberg unterwegs und an einer Tankstelle entdecken wir Wicküler Pilsener – quasi das Sternburg des Ruhrgebietes. Dies sollte unser letztes Bier an diesem Abend sein.
Wer noch mehr Bilder schauen möchte klickt mein flickr-Album Triple-D-Tour: Dortmund, Duisburg, Dinslaken an.





Vorbei geht es an alten, sehr alten und neueren Sehenswürdigkeiten der Dortmunder Geschichte – typischerweise Kirchen und der alte Stadtkern drum herum. Klar habe ich mir erst einmal Geld und dann eine ordentliche Portion Pommes besorgt. Ganz entspannt am frühen Freitagnachmittag das Füllen der Fußgängerzone beobachtet und dem BVB-Fanshop einen erfolgreichen Besuch abgestattet. In Dortmund ist noch die Freiheit zu hause, direkt gegenüber dem markantesten Parkhaus am Platze.
Nach einer kleinen Fotosession und neuer Freunde ging es weiter quer durch das Ruhrgebiet nach Duisburg. Im Gegensatz zu dem Dortmunder Hauptbahnhof besticht der Bahnhof in Duisburg durch seine interessante Dachkonstruktion aus kleinen „Hallen“ über jedem Bahnsteig welche durch große Verstrebung mit entsprechenden Lüftungsmöglichkeiten miteinander verbunden sind. Oben beschreib ich schon den interessanten Weg zur U-Bahn. Beware oft he Bahnhof! Bei Freunden angekommen gönnten wir uns erst einmal ein freundliches Hövels aus der alten Heimat Dortmund und gingen damit zum entspannten Teil des Abends über. Dass bei meiner Ankunft gerade „mit Berlin“ telefoniert wurde sei hier nur am Rande erwähnt.
Wie mir vorher schon angekündigt


Zum Frühstück am nächsten Tag ging es dann in den durchaus interessanten Finkenkrug im Univiertel auf der anderen Seite der Bahnlinie. Ob der Zeit war mir trotz des enormen Bierangebotes nicht nach einem Hopfengetränk zur frühen Morgenstunde. Beim ersten Blick nach alter 68er-Kneipe ausschauend entpuppt sich die Location als halbe Spaßkneipe mit bunter Musikmischung (koRn zum Frühstück?) und ebenso buntem Ambiente mit einer Menge zum Anschauen und Genießen. Ganz gemütlich auch der Biergarten welcher sicher eine der Highlights des Ladens wie auch die Männertoiletten ist. Und ja, das Frühstück war Standard, lecker und ausreichend – es wurde fast alles umsonst nachgeliefert.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Bewegungen in Richtung Dinslaken welches ja auch einen enorm kleinen Bahnhof hat. Beinahe wäre ich nicht ausgestiegen weil der einzige Bahnsteig nicht größer als ein typischer S-Bahnsteig in Berlin ist. Die Bahnhofsvorhalle hatte gefühlt und quasi nachgewiesen nur die doppelte Größe meiner Wohnung und zwei von drei Fahrkartenautomaten waren defekt. In die Schalterhalle hatte ich mich dann doch nicht getraut und bin lieber auf ein leckeres Spaghettieis mit selbstgemachter Erdbeer- und Likörsoße in der Sonne essen gegangen. Beinahe verquatscht musste dann alles ganz schnell gehen. Innerhalb von Minuten sind wir am Duisburger Innenhafen vorbei zum Hauptbahnhof gefahren. In 3 Minuten kam mein Zug und ich hatte noch keine Fahrkarte. Auch hier waren zwei Drittel der Automaten kaputt. Wtf? Nach einem hektischen Hin und Her schaffte ich es doch in den Zug nach Dortmund – es war keiner der beiden Züge nach Berlin auf demselben Gleis vorher. Hier schien wieder die Sonne und das berühmte U zeigte sich mir in seiner ganzen Pracht neben dem Dortmunder Bahnhof.


Das Chaos der Rückfahrt ging im IC weiter. Durch Baustellen auf einen anderen Gleis geleitet stimmte der Wagenstandsanzeiger – der auf dem alten Gleis – nicht. Dem Zug fehlten Wagen und manche Wagennummern waren doppelt vergeben. Dass es da noch zu Verspätungen und Reservierungsbeschwerden kam verwundert kaum. Doch bin ich wieder gut in der Hauptstadt angekommen und erfreue mich an Erinnerungen an ein tolles Wochenende. Jederzeit wieder.
100 Jahre echte Liebe eben.
Ein paar Tage später bin ich mit einem alten Kumpel – welcher auch aus dem Ruhrpott stammt aber genau wie ich hier wohnt – in Berlin Kreuzberg unterwegs und an einer Tankstelle entdecken wir Wicküler Pilsener – quasi das Sternburg des Ruhrgebietes. Dies sollte unser letztes Bier an diesem Abend sein.
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