Lübeck in der Weihnachtszeit


Nach Lübeck sollte es gehen. Kurz vor Weihnachten mitten in der Adventszeit statte ich der Hansestadt Lübeck einen kurzen Besuch ab. Ein Tagesausflug in die Stadt des Marzipans sollte es sein. Auch verspätet durch die Bahn – wies es allerorten zurzeit üblich ist – konnte ich mir nicht alles anschauen was im Plan war. Doch war es trotzdem schön. Besonders der Weihnachtsmarkt am Rathaus ist ein Besuch wert. Ebenso die Fußgängerpassagen und die recht hübschen Häuserzeilen in der Altstadt.

Natürlich stand das berühmte Haus Niederegger mit Café und Marzipan auf dem Programm. Kurz vor Weihnachten ein willkommener Ort des Einkaufens und schwelgen in Leckereien. Es wurde 1806 vom Konditormeister Johan Georg Niederegger gegründet und ist bis heute in Familienbesitz. Es gibt hunderte Spezialitäten rund ums Marzipan dort, ein Café und sogar ein Museum im hause welches über die Marzipangeschichte aufklärt. Die süße Ware stammt ursprünglich aus dem Orient wund wurde erst mit den Kreuzzügen nach Europa importiert. Später galt es als Heilmittel von Apothekern. Vollgestopft bis obenhin ergeben sich doch die ein oder anderen Mitbringsel. Sehenswert.


Zwar war ich nicht zur Fotosafari dort. Ein wenig Architektur und Kirchen durfte es dann doch sein. Neben dem berühmten Holstentor ist die wohl St. Marien berühmteste Kirche. Ein großer Anziehungspunkt ist sie sicher. Zumal sie eine in den 1560er Jahren erbaute astronomische Uhr für den geneigten Besucher bereit hält. Mondphase, Sonntagsbuchstabe , Namenstage und Tierkreiszechen kann man dort sehen. Schön gemacht. Der Bau der Kirche selber wurde um 1200 begonnen und ihre Türme erreichen eine Höhe von 125 Metern.
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