Nachlese: Social Media Week Berlin - Teil 2

Und weiter ging es mit der Social Media Week Berlin. Am Donnerstag wurde in der Kalkscheune – dem Ort an dem im April die re:publica 2010 stattfinden wird – ein Panel abgehalten. Welt kompakt lud ein zu einer Diskussion „Von einer Generation die nicht mehr offline sein kann“. Das Internet gehört inzwischen für sehr Menschen in den Industriestaaten zum Alltag. Gerade wird die erste Generation erwachsen welche noch nie eine Zeit ohne Internet erlebt hat. Das Web 2.0 ist im Mainstream angekommen. Oder kommt der Mainstream im Web 2.0 an? Bei weit mehr als 400 Millionen Mitgliedern auf Facebook stellt sich die Frage kaum noch ob wir das überhaupt brauchen – durchschnittlich verbringt ein Facebooknutzer 55 Minuten am Tag auf der Seite. Reales 1.0-Leben und Web 2.0-Leben verzahnen sich immer mehr. Auch wenn es manchmal etwas viel erscheint lohnt sich das Leben im Web 2.0 doch, wie auch mspro in seinem FAZ-Blog [Ctrl]-Verlust schreibt. Auf der Bühne fanden sich hingegen Artdirector Arwin Hambasic, Blogger Sachar Kriwoj, Creative Director Jürgen Nerger und Dieter Willinger von ausgestiegen.com. Für die Bespaßung war WELT-KOMPAKT-Redaktionsleiter Frank Schmiechen aus seinem Urlaub per Webcam und Bier mit dabei. Unterhaltsam.

Im Anschluss ging es direkt durch nasskaltes Wetter inkl. einmal in eine Pfütze mit Eiswasser treten in die Volksbar zur Call of Booty Party von PANORAMA3000 und Silk Relations. Die Twitter Battle habe ich zwar irgendwie verpasst. Und auch Getränke habe ich mir durch Entfolgen nicht erspielt, dafür aber viele nette Leute inklusive einer schicken Französin getroffen. In dem bunten Laden blieb quasi die zeit stehen.
Ständig war es 23 Uhr. Bekannte Gesichter wie @hermsfarm und @nilzenburger waren auf der Bühne zu sehen und Musik wurde auch gespielt.

Da ich diese Woche eh kaum zu hause war kam ich auch an diesem Tag nicht zu früh zur Ruhe und begab mich am Freitag – man errät es kaum – wieder zu einer Veranstaltung im Rahmen der Social Media Week Berlin. Langsam hatte ich das Gefühl das ganze entwickle sich zu einem Barcamp auf eine Woche verteilt. Das KommunikationsFORUM und die [ *] keksbox starteten das Panel „Social Media - Marketinginstrument oder Spielwiese der digital Natives?“ mit Claudia Helming (Geschäftsführerin von DaWanda, welche am Dienstag erst den OSKR gewann), Dietrich Pflüger von Scholz & Friends und das erste Mal on Stage Juliane Weuffen, Organisatorin der ersten deutschen Twitterparty. Als „Special Guest“ wurde schließlich Jens Best auf die Bühne gebeten und gab der Diskussion noch mehr Würze. Hier wurde Social Media von der ein oder anderen Seite beleuchtet. Es folgten auch hier interessante Gespräche. In Ermangelung einer Küche dann halt mal im Treppenhaus. Anstatt im Anschluss gleich zur 5 Jahre MotorFM-Party zu gehen um im King Kong Club abzuzappeln entschied ich erst einmal mit zwei schicken Damen Essen zu gehen – Hunger ist schließlich der kleine Bruder von Bärenhunger. Das war sehr angenehm und so bleib mir nur noch eine Vernissage in der kleinesten Galerie der Brunnenstraße oder so ähnlich. Da war allerdings nicht mehr so viel los und damit war die Woche und die Social Media Week für mich endgültig beendet.
Alle meine Bilder im flickr-Album Social Media Week Berlin.
Dagger am Mittwoch, 3. März 2010, 19:14 in Triff das Internet










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