Politcamp – Tag 2

Der zweite Tag des Politcamp fing für mich wie für so viele an. Erst einmal Ausschlafen. Was sonst nach einer arbeitsreichen Woche Samstagsmorgen geschieht musste verschoben werden. So kam ich typisch für
Der erste Vortrag zu dem ich länger blieb wurde von @mspro gehalten und stellte die Frage Kann Technik politische Probleme lösen?. Nach einem Vortragsteil folgte der dynamische teil der Zuhörerschaft einer Diskussion um Gruppen, Abgrenzung und Distributed Reality gesprochen. Bei mspro gibt es dazu mehr.


Eine interessante Session versprach Wie geht es weiter mit den Netzsperren? zu werden. Zumal neben MdB Manuel Höferlin, MdB Lars Kligbeil auch unserer Lieblingsnetzaktivistin Franziska Heine und Alvar Freude mit auf der Bühne saßen. Es wurde viel Bekanntes gesagt aber trotz nachfragen wenig Konkretes zur Zukunft der Netzsperren. Gerade in dem Moment wo das Zugangserschwerungsgesetz in seiner jetzigen Form für nicht verfassungskonform erklärt wurde. Inzwischen hat Cecilia Malmström, schwedische EU-Innenkommissarin, etwas


In der letzten Session Zwischen Politikbashing und Kommentarspam mit unter Anderem Teresa Bücker, Julia Seeliger und Alexander Görlach vom European (den letzen Kandidaten habe ich leider vergessen) ging es um die Diskussionskultur im Internet selbst. Insbesondere im Foren von Zeitungen von welchen die eingeladenen Gäste ja kamen. Kurz gesagt hat sich eine großartige Diskussionskultur in deutschen Zeitungsforen noch nicht herausgebildet – Ansätze sind aber vorhanden und ausbaufähig. Einen guten Überblick über diese Elefantensession gibt es zu lesen im Fernlokal.
Was ich etwas schade fand war die essenstechnische Grundversorgung. Da zahlt man knapp 30 Euro für den Eintritt für ein Barcamp – ja, die Location ist nicht ganz billig – und dann gibt es nicht einmal Getränke verbilligt oder gar umsonst. Man muss natürlich bedenken dass das Politcamp eine Mischung aus Konferenz und Barcamp ist. Dass das WLAN mich typischerweise mit meinem Handy nicht hineinließ lag sicher auch an der schieren Menge der Teilnehmer welche schnell ins Netz wollten. Eher schade dass ich in folge nicht viel live twittern konnte da mein Empfang sich in Grenzen hielt. Davon abgesehen war es schon gut wie die Orga und alle Beteiligten es geschafft haben so viele Leute störungsfrei ein Politcamp-Wochenende zu bescheren. Dafür gebührt Dank.
Der erste Teil Politcamp – Tag 1 und Bilder im flickr-Album Politcamp 2010.


Dagger am Mittwoch, 31. März 2010, 18:38 in Triff das Internet









