re:publica 2010 – Tag 2 #rp10

Und weiter geht es nach einer entspannten Nacht. Der Mittelteil der re:publica stand an und man machte sich


Interessant – gerade in letzter Zeit – aber auch Sinne guten Zukunft: Wikileaks: History is the only guidebook civilization has. Auf Wikileaks werden Dokumente veröffentlicht welche aus verschiedensten Gründen sonst nicht oder nur sehr viel später veröffentlicht werden. Themen dafür sind Netzpolitik, Verträge und geheime Abkommen welche typischerweise von allgemeinem Interesse sind. Kann man die Frage ob die Veröffentlichung solcher Dokumente prinzipiell wünschenswert ist eindeutig beantworten?
Ich denke nicht. Bei vielen würde ich es mir wünschen. Es mag aber Inhalte geben die besser so schnell nicht an die Öffentlichkeit gelangen um empfindliche Prozesse nicht zu stören.
Und was sagt Google zum Thema offene Kommunikation? Bei meinem ersten und einzigen sponsored Vortrag von Google über Open Google – Wie können Nutzer und Communities Google Dienste mitgestalten? konnte ich es mir anhören. Es bleib der einzige allerdings nur aus Zeitgründen. Im Panel wurde gezeigt was Google bei offener Kommunikation noch mehr zu bieten hat als die bekannte Suchmaschine. Ein wunder Punkt scheint schon das Auffinden von Support-Diensten bei Google zu sein welche ja auch professionell genutzt werden. Da gibt es Entwicklungspotential. Der Wunsch nach einem guten Support ist bei vielen Nutzern inzwischen so groß dass sogar Privatpersonen zu einem anderen Suchanbieter wechseln würden bei dem der Support mit weiteren Kosten verbunden ist. Schlimm genug dass es so weit kommen musste, dass ein Support in solch Wichtigkeit überhaupt notwendig ist.
Ein Thema welches ich nicht so auf der Konferenz der Netzaktivisten erwartet habe war das Thema Fußball. Da wo ich herkomme ist Fußball ja Religion. Hier in der Hauptstadt schaut es dagegen anders auch. Und das liegt nicht daran dass nur ein einziger Fußballclub Berlins in der ersten Bundesliga


Sehr schick und unterhaltsam war Kodaks Social Media Managerin EAMER Madlen Nicolaus mit ihrem Vortrag Vom Film zum Chip – Wie der einstige Filmgigant den Transfer in die digitale Welt vollzogen hat. Sie füllt den deutschen Twitter-Account @Kodak_DE wie auch die Facebok-Fanseite mit Inhalten. Gute Idee: Kodak verlieh für die Dauer der Konferenz kleine HD-Kameras. Zur schnellen Kundenkommunikation nutzt die Firma sechs verschiedene Twitter-Accounts. Kodak hört den Kunden zu – nicht ganz verkehrt.
Tatsächlich werden Social Media Seiten durchaus beobachtet (neudeutsch: gemonitort) und durch sie eine erhöhte Conversion Rate festgestellt. Bei Produktzyklen von fünf Monaten scheint das nur konsequent und geboten. Das ist nichts neues und ein wenig Produktvorstellung und Lobhudelei waren schon bei. Man merkt dass die Frau gerne dabei ist.
Wenn Prada Pakete schickt – Die neue Macht der Modeblogs war der letzte offizielle Part für mich an diesem Tag. Es wartete ja ein Abend voller Socializing auf mich. Nicht ganz unerwartet war dieses Panel im großen Saal der Kalkscheune mehr als voll. Es ging den Panelteilnehmerinnen und dem -teilnehmer Mahret Kupka, Julia Knolle, Tillmann Prüfer, Mary Scherpe um Modeblogs und deren Verflechtungen mit Firmen. Diese gibt es wie in anderen Branchen ja auch. Firmen machen Geschenke, Blogger berichten. Das führt ggf. zur Abstrafung durch den Leser. Aber das wissen Blogger sicher ganz gut.
Und auch bei der diesjährigen re:publica gab es mitten am hellichten Tage Begegnugen mit jemandem den ich kannte welcher aber kein Teilnehmer war. Direkt vor der re:publica wohlgemerkt. Es folgte später für mich der entspannte Teil des Abend. Alle bisherigen Bilder der ersten beiden Tage re:publica im Album und der erste Tag direkt bei mir im Blog.
Dagger am Donnerstag, 13. Mai 2010, 15:33 in Triff das Internet










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