Dagger und Musik. Das passt schon. Daloco bekam eine Freundesanfrage von einer Band, also gleich zum Auftakt der
popkomm in Berlin hin ab in die
Kulturbrauerei im In-Bezirk Prenzlauer Berg. Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben. Aber
Wir machen heut ein wenig anders ist ja mein
zweiterdritter Vorname und es wurde natürlich länger als geplant. Bis nach 2 Uhr morgens hatte die Musik ins im Griff. Auf über 16.000 m² gab es über 800 Aussteller aus 55 Ländern. Viel interessanter war aber doch die Musik auf dem Festival. Auch das geht mit über 400 Bands und aus 30 Ländern in 40 Clubs Richtung Superlative. Zumindest für das was ich so mit mache. Mehr bekommt man eh nicht mit.
Als Auftakt sollte es
Lucia Burana sein. Im Maschinenhaus war nur wenig los so dass wir sehr gute Plätze hatten. Auf der
MySpace-Seite von Lucia Burana hört sich das an wie
Revolverheld für Mädchen, eine Mischung aus Rock, Pop und Klassik. Live schon zwei Nummern härter, sehr gut gelungen und energetisch vorgetragen. Auch eher Revolverheld für
Jungen. Macht Spaß und rockt! Und die Mappe die mir Lady Lucia gab ist auch schick. Danke. Empfehlung des Abends für die sich 15 Euro Eintritt pro Tag schon lohnen.
LayLow aus
FinnlandIsland (Danke an Daloco für den Hinweis) waren auch gut. Ruhige Musik. Aber nicht Björk sondern schön melodisch in Richtung Blues. Nett, wie die kleine Frontfrau musiziert.
Clickclickdecker im Kesselhaus waren live eher enttäuschend. Und um einiges zu leise. Schade. Im Studio (
MySpace) klingt das besser als live.
Das Kontrastprogramm des Abends bot der alte Singer-Songwriter
Billy Bragg. Dessen Texte schon über jeden Zweifel erhaben sind. Je älter desto Rock? Könnte hinkommen. Neben leiseren Tönen war er es der die Menge zum kochen brachte. Zu
A New England hüpfte und sang die Halle. Wenn man sich die Videos vom Abend anschaut (
Gesammelt auf Spreeblick) weiß man warum er
der Mann des Abends war. Er macht Spaß, rockt wie Hulle und auch noch mit Message. Und die kam an. Hörbar auf
seiner MySpace-Seite.
Und die
Fotos aus Hamburg waren auch da. Die können was mit Gitarre anfangen. Macht Laune. Und mein Hamburg-Shirt kam voll zur Geltung. Aber wer zum Geier verschüttete das Bier auf meine Schuhe? Sehr hörbar, rockbar und überhaupt die richtige Hüpfmusik.
Mehr Rock auf MySpace.
Und dann waren da noch die großartigen
The Robocop Kraus. Die haben endgültig das Kesselhaus zum Brodeln gebracht. Nachts bis um zwei Uhr zu spielen sah man ihnen zwar auch etwas an. Aber so muss das sein. Stage Diving war zwar nicht. Aber einen kleinen Abstecher ins Publikum konnte sich der Frontmann wohl auch nicht verkneifen. Eher wenig von der Stimmung bekommt man auf deren
MySpace-Seite. Aber ganze zwölf Lieder kann man sich dort zu Gemüte führen. Reingehört!
Insgesamt wieder ein sehr schicker Abend. Wer auch in die Welt der akteullen Musik eintauchen möchte findet auf dem Flyer die Bands und Locations welche die Tage noch spielen.