Da war dieser Freitag und es war
Global Future Camp. Was nichts darüber aussagt ob ich überhaupt Zeit an dem Tag hatte. Den ersten Tag des Camps musste ich mehr oder weniger an mir vorbei gehen lassen. Schade aber zum Glück gibt es ja dieses Internet. Tolle Sache das. Der nächste Tag hatte es dafür in sich.
Am Samstag kam ich in der Mittagspause an. Bei wirklich schickem Wetter konnte ich mich bei entspannten Gesprächen im Innenhof der
Kalkscheune warmreden. Als erstes entschied ich mich für eine gute Werte-Diskussionsrunde von
Roland Panter. Warum er diese gerade auch in einer Demokratie für wichtig hält
erläutert er in seinem Blog. Inhaltlich wurde weniger über „gute“ oder „schlechte“ Werte geredet sondern eher
warum es wichtig ist welche zu haben – gerade in unserer Gesellschaft welche einen gewissen Werteverfall zeigt. Gesetze können als eine Art Ausprägung von Werten gesehen werden welche ein möglichst großer Anteil der Bevölkerung teilt. Schwierig wird es wenn unterschiedliche Kulturen aufeinander prallen. Dort sollte erst einmal Respekt vor der anderen Kultur und Toleranz vor dem Anderssein herrschen. Dann kann man immer noch sehen welche Werte man mit anderen teilt und auf Gemeinsamkeiten aufbauen.
Eine andere Session über Social Search – vorgestellt von
Dr. Carlo Velten von
Qitera –
erweiterte Wissen über soziale Suche und in welche Richtung die Entwicklung gehen kann. Der vorgestellte Ansatz besteht nicht nur in eine sehr guten Textextration und -interpretation – das machen andere Firmen auch ganz gut. Sondern darin die verschiedenen Objekte der Suche beim Eingeben in die Datenbank
manuell in Beziehung zu anderen Objekten zu setzen. Die Beziehungen sind vorgegeben und es ergibt sich mit der Zeit eine fundierte Wissensdatenbank welche auf Fakten und nicht auf Wahrscheinlichkeiten beruht. Kein schlechter Ansatz welcher bei dem man sich graphisch ähnlich einer Mind Map durch die Suchergebnisse klicken kann. Unter
alpha.qitera.com kann man damit herumspielen.
Schöner Weise gab es beim socializing auch leckeren Prosecco für alle! Ich wunderte mich ein wenig warum offenbar so wenig Menschen Zeit gefunden haben über die Zukunft zu campen. Es mag auch am exzellenten Wetter gelegen haben, immerhin haben wir inzwischen Herbst. Vielleicht sehe ich beim
atomsandbits Camp an diesem Wochenende mehr bekannte Gesichter. Dagger dankt den Machern, Sponsoren und Teilnehmern für ein kleines aber feines Camp.
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